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NEIS – die guten Nachrichten von Rosis Garten



Schlechte Nachrichten gibt es genug. Deshalb suchen wir jede Woche nach einer Nachricht, die Mut macht, zum Schmunzeln bringt oder einfach zeigt, dass nicht immer alles schlechter wird.

Jede Woche eine neue gute Nachricht. 🌱


10. Oktober 2026

Junge Rebhühner starten in die Freiheit



Kleine Vögel – große Hoffnung! 🌿

Im kleinen Ort Wangelin in Mecklenburg-Vorpommern bekommen Rebhühner wieder eine Chance.
Seit 2023 setzen sich Naturschützer gemeinsam mit Landwirten und Jägern dafür ein, dass die selten gewordenen Feldvögel dort wieder heimisch werden.
Und es gibt erste Erfolge: Bei den Kontrollen konnten inzwischen an vier verschiedenen Stellen balzende Rebhühner nachgewiesen werden.

Für den 2. Oktober 2026 war die Auswilderung von weiteren acht Jungvögeln geplant.

Warum lohnt es sich, das Rebhuhn zu schützen?



Das Rebhuhn gehört zu unserer heimischen Landschaft wie Wiesen, Felder und Hecken. Früher war es vielerorts ein ganz normaler Anblick. Heute ist der kleine, unscheinbare Vogel leider selten geworden.

Ganz einfach: Wo sich Rebhühner wohlfühlen, geht es meistens auch vielen anderen Tieren und Pflanzen gut.

Rebhühner brauchen eine abwechslungsreiche Landschaft mit Hecken, Wildblumen, Gräsern und genügend Insekten. Genau solche Lebensräume bieten auch Feldlerchen, Wildbienen, Schmetterlingen und vielen anderen Arten ein Zuhause.

Kleine Vögel mit großem Nutzen



Besonders interessant ist die Aufzucht der Küken. In den ersten Lebenswochen brauchen die kleinen Rebhühner jede Menge Insekten. Käfer, Raupen und andere Krabbeltiere stehen auf ihrem Speiseplan.

Damit sind Rebhühner auch ein Teil der natürlichen Regulierung von Insektenbeständen.

Was können wir für die Rebhühner tun?



Eigentlich brauchen sie gar nichts Außergewöhnliches. Ein bisschen mehr Natur würde schon viel helfen.

  • Blühstreifen und wilde Feldränder erhalten
  • Hecken und Rückzugsorte schaffen
  • Weniger Pflanzenschutzmittel einsetzen
  • Wiesen und Brachflächen nicht überall gleichzeitig mähen
  • Lebensräume miteinander verbinden

Natürlich kostet das Platz, Zeit und manchmal auch Geld. Deshalb ist es wichtig, dass Landwirte bei solchen Maßnahmen unterstützt werden.

Und was haben wir davon?



Eine ganze Menge!

Denn wer das Rebhuhn schützt, hilft gleichzeitig vielen anderen Tier- und Pflanzenarten.

Das Rebhuhn ist also weit mehr als nur ein hübscher Feldvogel. Es zeigt uns, wie lebendig unsere Landschaft noch ist.

Und vielleicht hören wir eines Tages wieder häufiger seinen typischen Ruf aus den Feldern.

🌿 Eine Landschaft, in der sich das Rebhuhn wohlfühlt, ist auch für uns Menschen ein Stück lebenswerter.

Rosis Garten – Gute NEiS aus der Natur.
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Quelle:
NABU Regionalverband Parchim

Junge Rebhühner starten in die Freiheit
KI-generierte Illustration

Das
Rebhuhn (Perdix perdix) war früher auf unseren Feldern häufig anzutreffen. Heute ist es selten geworden. Dabei ist der kleine Feldbewohner ein wichtiger Teil unserer Natur. Wo Rebhühner genügend Nahrung und geschützte Brutplätze finden, profitieren meist auch viele andere Tiere.



3. Oktober 2026

15.000 Pferdemuscheln sollen der Nordsee neues Leben bringen



Manchmal beginnt etwas Großes ziemlich klein – in diesem Fall mit einer Muschel.

Auf der Doggerbank in der Nordsee wurden jetzt
15.000 Pferdemuscheln ausgesetzt. Sie sollen dabei helfen, einen Lebensraum zurückzubringen, der dort weitgehend verschwunden ist: natürliche Muschelriffe.

Die Tiere wurden an vier verschiedenen Stellen auf dem Meeresboden ausgebracht. In den kommenden Jahren wollen die Forscher beobachten, ob sie dort überleben, sich vermehren und neue Riffe bilden.

Das Spannende daran: Pferdemuscheln sind echte
Baumeister unter Wasser.

Wo viele von ihnen zusammenleben, entstehen mit der Zeit Strukturen aus Muschelschalen mit kleinen Spalten und Hohlräumen. Darin finden andere Meerestiere Schutz, Nahrung und Plätze für ihren Nachwuchs.

Auch Fische, Krebse und zahlreiche kleinere Meeresbewohner können davon profitieren.

Zusätzlich filtern die Muscheln Partikel aus dem Wasser und können dabei helfen, den Meeresboden zu stabilisieren.

Noch ist das Ganze ein Versuch. Im Frühjahr wollen die Forscher zurückkehren und schauen, wie sich die ersten 15.000 Bewohner der Doggerbank entwickelt haben.

Wenn es funktioniert, könnte die Wiederherstellung der Muschelriffe in den kommenden Jahren deutlich ausgeweitet werden.

15.000 Muscheln sind vielleicht nur ein Anfang.
Aber manchmal braucht die Natur genau so einen Anfang
. 🌊
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Quelle:
Originalmeldung zum Projekt und den 15.000 Pferdemuscheln

Muscheln sollen der Nordsee neues Leben bringen - neis  die gute nachricht rosis garten
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Die Pferdemuschel (Modiolus modiolus, englisch Horse Mussel) ist eine meist im Nordatlantik, der Nordsee und dem Nordpazifik beheimatete Muschelart aus der Familie der Mytilidae (Miesmuscheln). Im Gegensatz zu gewöhnlichen Speisemiesmuscheln erreicht sie deutlich größere Gehäuselängen (bis zu 15–20 cm) und besiedelt vorwiegend tiefere Gewässerregionen ab der Sublitoralzone.



26. September 2026

90 junge Steinkäuze – bestes Jahr seit Projektstart



Das Artenschutzprojekt „
Gemeinsam für den Steinkauz“ in der Rhein-Neckar-Region meldet für 2026 sein bislang erfolgreichstes Brutjahr: 90 Jungvögel wurden dokumentiert. Die Zahl der Brutpaare stieg von 17 im Vorjahr auf 22.
2020 gab es in der gesamten Großregion nur noch ein bekanntes Brutpaar. Seitdem geht es kontinuierlich aufwärts. Nisthilfen, Betreuung und geeignete Lebensräume scheinen also tatsächlich etwas zu bewirken.
Seitdem geht es kontinuierlich aufwärts. Nisthilfen, regelmäßige Betreuung und der Erhalt geeigneter Lebensräume tragen dazu bei, dass der Steinkauz in der Region wieder Fuß fasst.
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Quelle: dossenheim.bund-brutsaison-2026-beim-projekt-gemeinsam-fuer-den-steinkauz/

Neis Rosis Garten - Steinkautz Naturschutz Brut
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Der Steinkauz (Athene noctua) ist eine der kleineren Eulenarten Mitteleuropas. Er bevorzugt offene, strukturreiche Landschaften mit alten Bäumen, Höhlen und geeigneten Jagdflächen – beispielsweise Streuobstwiesen. Gerade deshalb helfen ihm der Erhalt solcher Lebensräume und zusätzliche Nisthilfen




19. September 2026

Kreuzkröte - Kleine Wasserstelle – große Wirkung



Manchmal braucht es gar nicht viel, um der Natur ein wenig auf die Sprünge zu helfen.

Bei Trochtelfingen auf der Schwäbischen Alb gibt es eine schöne Erfolgsgeschichte im Artenschutz: Mehrere Hundert junge Kreuzkröten haben in diesem Sommer ein eigens für die seltene Amphibienart angelegtes Wasserbecken verlassen.

Das flache Gewässer wurde 2024 geschaffen. Bereits im vergangenen Jahr gab es dort Nachwuchs – und nun hat sich die stark gefährdete Kreuzkröte zum zweiten Mal in Folge erfolgreich vermehrt.

Das ist besonders erfreulich, denn geeignete Laichgewässer sind für die Kreuzkröte selten geworden. Sie bevorzugt flache, warme und teilweise nur vorübergehend wasserführende Gewässer.

Und die neue Wasserstelle hilft nicht nur den Kreuzkröten: Auch Erdkröten sowie Berg- und Teichmolche haben das Gewässer bereits für ihren Nachwuchs genutzt.

Eine kleine Wasserfläche – und plötzlich entsteht neuer Lebensraum.

Vielleicht auch eine schöne Erinnerung für uns Gartenbesitzer: Nicht jeder Lebensraum muss riesig sein. Schon kleine Wasserstellen können für viele Tiere einen großen Unterschied machen.
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Quelle: „Regierungspräsidium Tübingen, 15.09.2026“
Junge Kreuzkröten verlassen erfolgreich ihr Laichgewässer

Junge Kreuzkröten verlassen erfolgreich ihr Laichgewässer
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Kreuzkröten werden im Durchschnitt etwa 5 Jahre alt. Unter günstigen Bedingungen können einzelne Tiere auch ein Alter von bis zu 12 Jahren erreichen.

Die
Kreuzkröte gilt in Deutschland als stark gefährdet. Typisch für sie ist der helle Streifen auf dem Rücken. Als Laichgewässer bevorzugt sie flache, sonnige Wasserstellen, die zeitweise sogar austrocknen können.



13. September 2026

Habichtskauz bekommt wieder eine Heimat



Bayern ist nicht nur für Urlauber attraktiv.

In den Wäldern der Oberpfalz und Oberfrankens fühlt sich der Habichtskauz wohl. Jedenfalls breiten sich die putzigen Eulenvögel dort stetig aus.

Der Habichtskauz ist der größte und zugleich einer der seltensten Käuze in Mitteleuropa. Er wird etwa 60 Zentimeter groß, hat eine Spannweite von rund 125 Zentimetern und kann mehr als 20 Jahre alt werden.

Er bevorzugt ältere, naturnahe Mischwälder, die mit freien Flächen durchsetzt sind, um besser nach seiner Hauptbeute – Mäusen – suchen zu können.

Eine schöne Nachricht und ein Zeichen dafür, dass sich Naturschutz lohnt. 💚

Ein Stück Wildnis zurück!

Mehr Natur. Mehr Zukunft.

Rosis Garten – Garten. Natur. Lebensfreude.

Quelle: welt.de/regionales/bayern-junge-habichtskaeuze-ausgewildert
Habichtskauz – junge Habichtskäuze in Bayern ausgewildert
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6. Septembert 2026

Seltene Tiere kommen zurück



In Nordrhein-Westfalen gibt es bei mehreren seltenen Tierarten wieder positive Entwicklungen. Genannt werden unter anderem Seeadler, Mopsfledermaus, Gelbbauchunke, Rebhuhn und Kleine Zangenlibelle. Hintergrund sind Schutzprojekte, Renaturierungen und die Zusammenarbeit von Naturschutz, Landwirtschaft und Ehrenamtlichen.

Quelle: tagesschau.de NRW ist Lebensraum von über 43.000 Tierarten
Seltene Tiere kommen zurück
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28. August 2026

Unsere Gärten bewirken mehr, als man denkt



In Deutschland gibt es rund 17 Millionen private Gärten. Eine aktuelle repräsentative Untersuchung von KfW Research zeigt etwas Erfreuliches:

Rund 80 % der Haushalte wählen bewusst Pflanzen, die Insekten und Vögeln Nahrung bieten. Mehr als 90 % verzichten auf Pestizide und chemischen Dünger. Und solche naturnahen Maßnahmen sind heute verbreiteter als noch vor zehn Jahren.

Besonders schön finde ich den Gedanken dahinter: Die vielen einzelnen Gärten können zusammen wie Trittsteine für die Natur funktionieren – kleine Lebensräume, verteilt über das ganze Land. Auch bei wichtigen Vogelarten in Siedlungsgebieten zeigt sich über die vergangenen 20 Jahre eine leicht positive Entwicklung

Quelle: KfW Research – 17 Mio. Gärten können zur Biodiversität beitragen
17 Millionen Gärten
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