

Nicht jeder Schaden lässt sich sinnvoll reparieren. In den folgenden Fällen ist ein Austausch der Teichfolie oft die dauerhaft bessere Entscheidung:
1. Bei sehr dünner Teichfolie (z. B. 0,5 mm), die bereits durchwurzelt ist
Ist eine dünne Teichfolie stark durchwurzelt, treten häufig mehrere kleine Schäden auf.
Auch nach einer Reparatur können in kurzer Zeit neue Undichtigkeiten entstehen.
In diesem Fall ist eine Erneuerung meist die dauerhaft bessere Lösung.
2. Bei sehr alten oder stark gealterten Folien
Ist die Teichfolie spröde, rissig oder zeigt deutliche Alterungserscheinungen,
führt eine Reparatur oft nur zu kurzfristigem Erfolg.
Ein Austausch erspart wiederholtes Ablassen und Neubefüllen des Teiches.
3. Wenn mehrere Schäden gleichzeitig vorhanden sind
Treten an verschiedenen Stellen Undichtigkeiten auf, deutet dies auf eine generelle
Materialermüdung hin. Der Reparaturaufwand steigt, während die Haltbarkeit ungewiss bleibt.
4. Bei geplanten Umbaumaßnahmen am Teich
Steht ohnehin ein Umbau oder eine Vergrößerung des Teiches an,
lohnt sich eine Reparatur meist nicht.
Sinnvoller ist es, die Ursachen der Schäden zu analysieren und die Teichfolie
im Zuge der Umgestaltung zu erneuern.
5. Wenn die Schadensursache nicht eindeutig geklärt ist
Wird lediglich ein Loch repariert, ohne die eigentliche Ursache zu beheben
(z. B. Steine, Wurzeln oder Setzungen im Untergrund),
kann der nächste Schaden schnell folgen.
6. Bei wiederholtem Wasserverlust trotz Reparaturen
Sinkt der Wasserstand auch nach mehreren Ausbesserungen weiter ab,
spricht dies für verdeckte oder zusätzliche Schäden.
Eine neue Teichfolie schafft hier meist langfristige Sicherheit.