
Viele fragen sich: Reicht normale Blumenerde für die Dachbegrünung? Die kurze Antwort: lieber nicht 😉 Hier siehst du die wichtigsten Unterschiede auf einen Blick.
| Eigenschaft | Dachsubstrat | Normale Erde |
|---|---|---|
| Gewicht | Leicht – ideal für Dächer | Schwer – hohe Dachlast |
| Wasserabfluss | Sehr gut, keine Staunässe | Neigt zu Staunässe |
| Wasserspeicherung | Ausgewogen | Oft zu hoch |
| Strukturstabilität | Bleibt dauerhaft locker | Sackt mit der Zeit zusammen |
| Nährstoffversorgung | Optimiert für Dachpflanzen | Für Gartenpflanzen gedacht |
| Frost- & Hitzebeständigkeit | Sehr widerstandsfähig | Empfindlicher |
| Eignung für Dachbegrünung | Perfekt geeignet ✅ | Nicht empfohlen ❌ |



Dachsubstrat ist eine spezielle, leichte Mischung aus mineralischen und organischen Bestandteilen. Es ist perfekt auf die Anforderungen einer Dachbegrünung abgestimmt – normale Blumenerde wäre hier deutlich überfordert.
Davon raten wir ab. Gartenerde ist zu schwer, speichert zu viel Wasser und kann zu Staunässe führen. Dachsubstrat ist leichter, strukturstabiler und deutlich besser für Dächer geeignet.
Für eine extensive Dachbegrünung empfehlen wir:
Im wassergesättigten Zustand liegt das Gewicht bei ca. 1.200–1.250 kg/m³. Bei 8 cm Aufbauhöhe entspricht das etwa 100 kg pro Quadratmeter.
Ja, aber nur sparsam. Einmal jährlich mit einem Langzeitdünger reicht völlig aus. Zu viel Dünger führt eher zu Problemen als zu schönerem Grün.
Besonders geeignet sind Sedum, Hauswurz, Mauerpfeffer, Thymian und niedrige Gräser. Diese Pflanzen sind robust, trockenheitsresistent und pflegeleicht.
Bei guter Qualität bleibt Dachsubstrat über viele Jahre stabil – oft 20 bis 40 Jahre. Es sackt kaum zusammen und behält seine Drainagefähigkeit.
Die benötigte Menge berechnet sich so:
Fläche (m²) × Substrathöhe (cm) ÷ 100 = m³
Plane zusätzlich etwa 10–15 % Reserve ein.
Theoretisch ja – praktisch empfehlen wir fertige Mischungen. Diese sind geprüft, gleichmäßig zusammengesetzt und auf Dachbegrünungen abgestimmt.
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