FAQ – Teichfilter
Die häufigsten Fragen rund um Teichfilter, Filtertechnik und Alternativen – kurz, ehrlich und praxisnah beantwortet.
Brauche ich für jeden Teich einen Teichfilter?
Nein.
Ein naturnah geplanter Teich mit ausreichender Tiefe, Pflanzen und geringer Belastung kann auch ohne klassischen Teichfilter stabil funktionieren.
Entscheidend ist immer das Gesamtkonzept – nicht die Technik allein.
Warum ist mein Teich trotz Filter nicht klar?
In den meisten Fällen liegt das Problem nicht am Filter selbst, sondern an:
- falscher Filtergröße
- zu hoher Pumpenleistung
- zu kurzer Verweilzeit im Filter
- fehlender biologischer Balance im Teich
Ein Filter kann ein schlechtes Teichkonzept nicht ausgleichen.
Wie oft muss ein Teichfilter gereinigt werden?
Das hängt vom Filtersystem, vom Fischbesatz und von der Jahreszeit ab.
Zu häufiges Reinigen kann sogar schaden, da wichtige Filterbakterien verloren gehen.
Weniger Technik und mehr Filtervolumen bedeuten oft weniger Wartung.
Ist ein größerer Teichfilter immer besser?
In der Regel: ja.
Ein größer dimensionierter Filter arbeitet stabiler, verstopft weniger schnell und bietet bessere Bedingungen für die biologische Reinigung.
Zu kleine Filter gehören zu den häufigsten Fehlerquellen.
Reicht eine UV-Lampe aus, um den Teich sauber zu halten?
Nein.
UV-Lampen bekämpfen Schwebealgen und sorgen für klares Wasser, verbessern aber nicht die eigentliche Wasserqualität.
Sie sind eine optische Unterstützung – kein Ersatz für Filterung und Teichbiologie.
Was ist langfristig besser: Technikfilter oder Filterteich?
Das hängt von Platz, Nutzung und persönlichen Vorlieben ab.
Technikfilter sind kompakt und gut planbar, Filterteiche arbeiten naturnah, wartungsarm und biologisch sehr stabil.
Wer Platz hat und Geduld mitbringt, wird mit einem Filterteich oft langfristig glücklicher.